Kapitel 1 — Artikel I–V: Die Trinität und Christus
Abschnitt 2. Artikel II. Vom Wort oder Sohn Gottes, der wahrhaft Mensch geworden ist. Der Sohn, welcher das Wort des Vaters ist, von Ewigkeit her vom Vater gezeugt, wahrer und ewiger Gott, eines Wesens mit dem Vater, hat die menschliche Natur im Schoße der seligen Jungfrau von ihrer Substanz angenommen, so dass zwei ganze und vollkommene Naturen, nämlich die göttliche und die menschliche, in einer Person vereinigt wurden, um niemals getrennt zu werden; daraus ist ein Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, der wahrhaftig gelitten hat, gekreuzigt wurde, gestorben und begraben ist, um seinen Vater mit uns zu versöhnen und ein Opfer zu sein, nicht allein für die Erbschuld, sondern auch für alle tatsächlichen Sünden der Menschen.