Kapitel 42 — Vierter Teil: Das Gebet — Amen
Abschnitt 5. Denn da, wie der heilige Cyprian bemerkt, der Mensch durch das Gebet mit Gott spricht, geschieht es auf wunderbare Weise, dass die göttliche Majestät denen, die im Gebet verweilen, näher gebracht wird als anderen, und sie mit einzigartigen Gaben bereichert. Diejenigen also, die andächtig beten, können nicht unpassend mit Personen verglichen werden, die sich einem glühenden Feuer nähern: Wenn sie kalt sind, empfangen sie Wärme; wenn sie warm sind, empfangen sie Hitze. So gehen auch diejenigen, die sich Gott im Gebet nähern, mit einer Wärme hinweg, die ihrem Glauben und ihrer Inbrunst entspricht; das Herz entflammt im Eifer für die Ehre Gottes, der Geist wird auf wunderbare Weise erleuchtet, und sie werden überaus reich an göttlichen Gaben, wie geschrieben steht: Du bist ihm zuvorgekommen mit Segnungen der Süße.