Kapitel 41 — Vierter Teil: Das Gebet — Die siebte Bitte: Sondern erlöse uns von dem Bösen
Abschnitt 17. Worum wir nicht beten — Es gibt manche Dinge, die gemeinhin als Übel angesehen werden und die dennoch denen zum Vorteil gereichen, die sie erdulden. So war es mit dem Stachel des Fleisches, dem der Apostel unterworfen war, damit durch die Hilfe der göttlichen Gnade die Kraft in der Schwachheit vollendet werde. Wenn der fromme Mensch den heilsamen Einfluss solcher Dinge erkennt, so betet er weit davon entfernt um ihre Beseitigung, sondern freut sich ihrer überaus. Wir beten also nur gegen jene Übel, die unserem geistlichen Heil nicht förderlich sind; nicht gegen solche, die unserem Seelenheil nützlich sind.