Römischer Katechismus 4.29

Kapitel 4 — Erster Teil: Das Glaubensbekenntnis — Artikel II: Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn

Abschnitt 29. Welches Herz ist so kalt, dass es nicht von Liebe entflammt würde durch die Güte und das Wohlwollen, das ein so großer Herr uns erweist, der, obwohl er uns als durch sein Blut erkaufte Knechte in seiner Macht und Herrschaft hält, uns dennoch mit so glühender Liebe umfängt, dass er uns nicht Diener, sondern Freunde und Brüder nennt? Dies liefert gewiss den gerechtesten und vielleicht den stärksten Anspruch, uns zu bewegen, ihn allezeit als unseren Herrn anzuerkennen, zu verehren und anzubeten.