Römischer Katechismus 4.28

Kapitel 4 — Erster Teil: Das Glaubensbekenntnis — Artikel II: Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn

Abschnitt 28. Dies versprachen wir in der Tat an den Pforten der Kirche, als wir getauft werden sollten; denn wir erklärten damals, dass wir dem Teufel und der Welt entsagten und uns vorbehaltlos Jesus Christus hingaben. Wenn wir aber, um als Soldaten Christi eingeschrieben zu werden, uns durch ein so heiliges und feierliches Bekenntnis unserem Herrn weihten, welche Strafen verdienten wir dann nicht, wenn wir nach unserem Eintritt in die Kirche und nachdem wir den Willen und die Gesetze Gottes kennengelernt und die Gnade der Sakramente empfangen haben, unser Leben nach den Vorschriften und Grundsätzen der Welt und des Teufels einrichten wollten, gerade als ob wir in den Wassern der Taufe gereinigt der Welt und dem Teufel unsere Treue gelobt hätten und nicht Christus dem Herrn und Heiland!