Römischer Katechismus 4.18

Kapitel 4 — Erster Teil: Das Glaubensbekenntnis — Artikel II: Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn

Abschnitt 18. „Seinen eingeborenen Sohn" — In diesen Worten werden den Gläubigen erhabenere Geheimnisse über Jesus als Gegenstände ihres Glaubens und ihrer Betrachtung vorgelegt, nämlich dass er der Sohn Gottes und wahrer Gott ist, gleich dem Vater, der ihn von Ewigkeit gezeugt hat. Wir bekennen auch, dass er die zweite Person der heiligsten Dreifaltigkeit ist, in allen Dingen dem Vater und dem Heiligen Geist gleich; denn in den göttlichen Personen darf nichts Ungleiches oder Unähnliches bestehen oder auch nur vorgestellt werden, da wir das Wesen, den Willen und die Macht aller als eins anerkennen. Diese Wahrheit ist sowohl in vielen Stellen der Heiligen Schrift klar geoffenbart als auch erhaben verkündet im Zeugnis des heiligen Johannes: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.