Kapitel 4 — Erster Teil: Das Glaubensbekenntnis — Artikel II: Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn
Abschnitt 11. In der Heiligen Schrift begegnen uns viele, die mit diesem Namen benannt wurden. So wurde zum Beispiel der Sohn des Nave genannt, der Nachfolger des Mose, der durch ein besonderes Vorrecht, das Mose versagt blieb, das Volk, das Mose aus Ägypten befreit hatte, in das Land der Verheißung führte; ebenso der Sohn des Josedech, des Priesters. Doch wie viel angemessener ist es, unseren Heiland mit diesem Namen zu benennen, der Licht, Freiheit und Heil nicht nur einem einzigen Volk brachte, sondern allen Menschen aller Zeiten — Menschen, die nicht von Hungersnot oder ägyptischer oder babylonischer Knechtschaft bedrängt waren, sondern im Schatten des Todes saßen und von den drückenden Ketten der Sünde und des Teufels gefesselt waren — der ihnen ein Anrecht auf das Erbe des Himmels erwarb und sie mit Gott dem Vater versöhnte! In jenen Männern, die mit demselben Namen bezeichnet wurden, sehen wir Christus den Herrn vorgebildet, durch den die eben aufgezählten Segnungen über das Menschengeschlecht ausgegossen wurden.