Kapitel 39 — Vierter Teil: Das Gebet — Die fünfte Bitte: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Abschnitt 14. Unzählig sind die Übel, die dem Menschen durch die Sünde zugefügt werden, jene beinahe unendliche Pest, von der David sagt: Es ist nichts Gesundes an meinem Fleisch wegen deines Zornes; es ist kein Friede in meinen Gebeinen wegen meiner Sünden. Mit diesen Worten bezeichnet er die Heftigkeit der Plage und bekennt, dass sie keinen Teil von ihm unberührt von der pestbringenden Sünde ließ; denn das Gift war in seine Gebeine eingedrungen, das heißt, es hatte seinen Verstand und seinen Willen befallen, die die beiden innersten Vermögen der Seele sind. Diese weit verbreitete Pest weist die Heilige Schrift hin, wenn sie die Sünder als die Lahmen, die Tauben, die Stummen, die Blinden, die Gelähmten bezeichnet.