Kapitel 39 — Vierter Teil: Das Gebet — Die fünfte Bitte: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Abschnitt 12. Die Folgen der Sünde — Und wofür? Nur dafür, dass wir uns von Gott, unserem Vater, der das höchste Gut ist, trennen und, angelockt von den niederträchtigsten Belohnungen der Sünde, uns dem Teufel hingeben, um seine elendesten Sklaven zu werden. Die Sprache ist unzureichend, um die grausame Tyrannei zu schildern, die der Teufel über jene ausübt, die das sanfte Joch Gottes abgeschüttelt und das lieblichste Band der Liebe zerrissen haben, durch das unser Geist an Gott, unseren Vater, gebunden ist, und zu ihrem unerbittlichen Feind übergelaufen sind, der daher in der Schrift der Fürst und Herrscher der Welt, der Fürst der Finsternis und König über alle Kinder des Hochmuts genannt wird. Wahrhaftig, auf jene, die von der Tyrannei des Teufels unterdrückt werden, treffen die Worte des Isaias zu: O Herr, unser Gott, andere Herren außer Dir haben über uns geherrscht.