Kapitel 38 — Vierter Teil: Das Gebet — Die vierte Bitte: Unser tägliches Brot gib uns heute
Abschnitt 25. „Tägliches" — Auch durch das Wort tägliches wird der Gedanke der Genügsamkeit und Mäßigung nahegelegt, auf den wir kurz zuvor hingewiesen haben; denn wir bitten nicht um Mannigfaltigkeit oder Köstlichkeit der Speisen, sondern um das, was die Bedürfnisse der Natur befriedigen kann. Dies sollte jenen die Schamröte ins Gesicht treiben, die, gewöhnliche Speise und gewöhnlichen Trank verschmähend, nach den seltensten Gerichten und Weinen verlangen.