Kapitel 38 — Vierter Teil: Das Gebet — Die vierte Bitte: Unser tägliches Brot gib uns heute
Abschnitt 23. Es wird auch deshalb unser Brot genannt, weil es von uns auf rechtmäßige Weise erworben werden soll, nicht durch Ungerechtigkeit, Betrug oder Diebstahl. Was wir auf unrechte Weise erwerben, ist nicht unser Eigentum, sondern das Eigentum eines anderen. Sein Erwerb oder Besitz, oder zumindest sein Verlust, ist gewöhnlich unheilvoll; während hingegen in dem ehrlichen und mühsamen Erwerb guter Menschen Frieden und großes Glück liegt, gemäß den Worten des Propheten: Denn du wirst dich nähren von der Arbeit deiner Hände; wohl dir, es wird dir gut ergehen. In der Tat verheißt Gott denen, die ihren Unterhalt durch ehrliche Arbeit suchen, die Frucht Seiner Güte in der folgenden Stelle: Der Herr wird seinen Segen senden über deine Vorratskammern und über alle Werke deiner Hände, und er wird dich segnen.