Kapitel 36 — Vierter Teil: Das Gebet — Die zweite Bitte: Dein Reich komme
Abschnitt 26. Wir sollen das Reich Gottes über alle Dinge schätzen — Er sollte sie zunächst ermahnen, die Kraft und Bedeutung jenes Gleichnisses des Erlösers zu bedenken: Das Himmelreich gleicht einem Schatz, der in einem Acker verborgen ist; wenn ein Mensch ihn findet, verbirgt er ihn, und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker. Wer die Reichtümer Christi des Herrn kennt, wird alle Dinge im Vergleich zu ihnen verachten; Reichtum, Besitz, Macht werden ihm wie Schlacke erscheinen. Nichts kann mit jenem unschätzbaren Schatz verglichen werden oder in Wettbewerb treten. Wer immer also mit dieser Erkenntnis gesegnet ist, wird mit dem Apostel sagen: Ich erachte alles für Verlust und halte es für Unrat, damit ich Christus gewinne. Dies ist jenes kostbare Juwel des Evangeliums, und wer alle seine irdischen Güter verkauft, um es zu erwerben, wird eine Ewigkeit der Seligkeit genießen.