Kapitel 34 — Vierter Teil: Das Gebet — Das Gebet des Herrn: Einführung und Vater unser, der du bist im Himmel
Abschnitt 29. Wie könnten wir in der Tat anders als Brüder Christi sein, da wir Seine Miterben genannt werden? Zweifellos ist Er der Erstgeborene, der eingesetzte Erbe aller Dinge; aber wir sind an zweiter Stelle nach Ihm geboren und sind Seine Miterben nach dem Maß der himmlischen Gaben, die wir empfangen, und nach dem Ausmaß der Nächstenliebe, durch die wir uns als Diener und Mitarbeiter des Heiligen Geistes erweisen. Er ist es, der uns durch Seine Eingebungen zu Tugend und guten Werken bewegt und entflammt, damit wir, gestärkt durch Seine Gnade, tapfer den Kampf aufnehmen, der geführt werden muss, um das Heil zu erlangen. Und wenn wir diesen Kampf weise und standhaft führen, werden wir am Ende unserer irdischen Laufbahn von unserem himmlischen Vater mit der gerechten Vergeltung jener Krone belohnt, die allen verheießen und hingehalten wird, die denselben Lauf vollenden. Gott, sagt der Apostel, ist nicht ungerecht, dass Er euer Werk und eure Liebe vergessen würde.