Römischer Katechismus 33.28

Kapitel 33 — Vierter Teil: Das Gebet — Über das Gebet im Allgemeinen

Abschnitt 28. Andererseits kennen alle, die Augen und Verstand haben, die liebende Güte Gottes gegenüber dem Menschen und die großzügige Freigebigkeit, die er zu unserem Wohl walten lässt. Wohin wir auch unsere Augen richten, wohin wir auch unsere Gedanken wenden, das wunderbare Licht der göttlichen Güte und Wohltat strahlt uns entgegen. Was haben wir, das nicht eine Gabe seiner Freigebigkeit wäre? Wenn nun alle Dinge Gaben und Gunsterweise seiner Güte sind, warum sollte nicht jeder, so viel als möglich, das Lob Gottes verkünden und ihm für seine grenzenlose Wohltat danken?