Römischer Katechismus 3.25

Kapitel 3 — Erster Teil: Das Glaubensbekenntnis — Artikel I: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde

Abschnitt 25. Die Lehre von der Dreifaltigkeit — In der einen Substanz der Gottheit ist der Vater die erste Person, die mit seinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist ein Gott und ein Herr ist, nicht in der Einzelheit einer Person, sondern in der Dreifaltigkeit einer Substanz. Diese drei Personen, da es gottlos wäre zu behaupten, sie seien einander in irgendetwas unähnlich oder ungleich, werden als unterschieden nur in ihren jeweiligen Eigentümlichkeiten verstanden. Denn der Vater ist ungezeugt, der Sohn ist gezeugt vom Vater, und der Heilige Geist geht von beiden aus. So bekennen wir, dass das Wesen und die Substanz der drei Personen ein und dieselbe ist, dergestalt, dass wir glauben, beim Bekenntnis des wahren und ewigen Gottes fromm und gotterfürchtig die Unterscheidung in den Personen, die Einheit im Wesen und die Gleichheit in der Dreifaltigkeit anbeten zu müssen.