Kapitel 29 — Dritter Teil: Der Dekalog — Das sechste Gebot
Abschnitt 20. Unreinheit verblendet den Geist und verhärtet das Herz — Aber selbst wenn der Ehebrecher der Todesstrafe entgeht, entgeht er nicht den großen Schmerzen und Qualen, die solche Sünden wie die seinen oft ereilen. Er wird mit Blindheit des Geistes geschlagen, einer höchst schweren Strafe; er verliert jede Rücksicht auf Gott, auf den Ruf, auf die Ehre, auf die Familie und selbst auf das Leben; und so, völlig verlassen und wertlos, ist er keines Vertrauens in irgendeiner wichtigen Angelegenheit würdig und wird untauglich, irgendeine Pflicht zu erfüllen.