Römischer Katechismus 24.6

Kapitel 24 — Dritter Teil: Der Dekalog — Das erste Gebot

Abschnitt 6. Was sie gebieten — Der gebietende Teil enthält eine Vorschrift des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Denn indem wir anerkennen, dass Gott unbewegt, unveränderlich und stets derselbe ist, bekennen wir mit Recht, dass er treu und vollkommen gerecht ist. Daher stimmen wir, indem wir seinen Aussprüchen beipflichten, ihm notwendigerweise allen Glauben und Gehorsam zu. Wer kann ferner seine Allmacht, seine Milde, seine freigebige Wohltätigkeit betrachten und nicht alle seine Hoffnungen auf ihn setzen? Und wer kann schließlich den Reichtum seiner Güte und Liebe erblicken, die er uns erweist, und ihn nicht lieben? Daher die Einleitung und der Schluss, die Gott in der Heiligen Schrift verwendet, wenn er seine Gebote erteilt: Ich, der Herr.