Kapitel 22 — Zweiter Teil: Die Sakramente — Die Ehe
Abschnitt 29. Dies sind die Zwecke, von denen diejenigen, die fromm und gottesfürchtig in die Ehe treten wollen, wie es Kindern der Heiligen geziemt, sich einen vornehmen sollen. Wenn wir zu diesen noch weitere Gründe hinzufügen, die zur Eheschließung bewegen und dazu, bei der Wahl einer Gattin die eine Person der anderen vorzuziehen, wie den Wunsch, einen Erben zu hinterlassen, Reichtum, Schönheit, erlauchte Abstammung, Gleichgesinntheit — so sind solche Beweggründe nicht zu verurteilen, weil sie mit der Heiligkeit der Ehe nicht unvereinbar sind. Wir finden nicht, dass die Heilige Schrift den Patriarchen Jakob dafür verurteilt, dass er Rahel wegen ihrer Schönheit der Lea vorzog.