Römischer Katechismus 18.134

Kapitel 18 — Zweiter Teil: Die Sakramente — Die heilige Eucharistie

Abschnitt 134. Sodann sollen die Gläubigen verstehen, dass, wie derjenige, der so vorbereitet und disponiert herantritt, mit den reichsten Gaben der himmlischen Gnade geschmückt wird, so im Gegenteil derjenige, der ohne diese Vorbereitung herantritt, daraus nicht nur keinen Vorteil zieht, sondern sogar das größte Unglück und den größten Verlust erleidet. Es ist eine Eigenschaft der besten und heilsamsten Dinge, dass sie, wenn sie zur rechten Zeit angewandt werden, den größten Nutzen bringen; wenn sie aber zur Unzeit verwendet werden, sich als höchst schädlich und verderblich erweisen. Es kann uns daher nicht überraschen, dass die großen und erhabenen Gaben Gottes, wenn sie von einer recht disponierten Seele empfangen werden, zur Erlangung des Heils die größte Hilfe sind, während sie denen, die sie unwürdig empfangen, den ewigen Tod bringen.