Kapitel 14 — Erster Teil: Das Glaubensbekenntnis — Artikel XII: Das ewige Leben
Abschnitt 29. Und wenn der Besitz einer geräumigen und prächtigen Wohnstätte zum menschlichen Glück beiträgt, was könnte geräumiger, was prächtiger gedacht werden als der Himmel selbst, der durchgängig vom Glanz Gottes erleuchtet wird? Daher ruft der Prophet, die Schönheit dieser Wohnstätte betrachtend und vor Verlangen brennend, jene Wohnstätten der Seligkeit zu erreichen, aus: Wie lieblich sind deine Wohnungen, o Herr der Heerscharen! Meine Seele sehnt sich und vergeht nach den Vorhöfen des Herrn. Mein Herz und mein Leib jubeln zum lebendigen Gott. Dass die Gläubigen alle von denselben Gefühlen erfüllt werden und dieselbe Sprache sprechen mögen, sollte der Gegenstand der innigsten Wünsche des Seelsorgers sein, wie es auch der Gegenstand seiner eifrigen Bemühungen sein sollte. Denn im Haus meines Vaters, sagt unser Herr, sind viele Wohnungen, in denen Belohnungen von größerem und geringerem Wert verteilt werden, je nach den Verdiensten eines jeden. Wer spärlich sät, wird auch spärlich ernten; und wer mit Segen sät, wird auch mit Segen ernten.