Kapitel 1 — Vorwort zum Römischen Katechismus
Abschnitt 5. Und in der Tat hat Gott, der Allerbarmende und Gütigste, niemals, von der Erschaffung der Welt an, den Seinen gefehlt; sondern er hat zu verschiedenen Zeiten und auf mannigfache Weise zu den Vätern durch die Propheten gesprochen und ihnen in einer den Zeiten und Umständen angemessenen Weise einen sicheren und geraden Weg zum Glück des Himmels gewiesen. Da er aber vorhergesagt hatte, dass er einen Lehrer der Gerechtigkeit geben werde als Licht der Völker, damit sein Heil bis an die Enden der Erde reiche, hat er in diesen letzten Tagen zu uns gesprochen durch seinen Sohn, dem er auch durch eine Stimme vom Himmel, aus der erhabenen Herrlichkeit, allen zu hören und zu gehorchen befohlen hat. Ferner gab der Sohn die einen als Apostel, andere als Propheten, wieder andere als Hirten und Lehrer, um das Wort des Lebens zu verkünden; damit wir nicht wie Kinder umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hin und her getrieben würden, sondern am festen Grund des Glaubens festhaltend, zusammen erbaut würden zu einer Wohnung Gottes im Geist.