Kapitel 1 — Vorwort zum Römischen Katechismus
Abschnitt 12. Vielen war es zwar bereits gelungen, Werke dieser Art zu verfassen und sich dabei den Ruf großer Frömmigkeit und Gelehrsamkeit zu erwerben. Doch hielten es die Väter für von größter Bedeutung, dass ein Werk erscheine, das durch die Autorität des Konzils gebilligt ist, aus dem Seelsorger und alle anderen, denen die Pflicht der Unterweisung obliegt, zuverlässigen Stoff zur Erbauung der Gläubigen suchen und finden können; damit, wie es einen Herrn, einen Glauben gibt, es auch eine Richtschnur und vorgeschriebene Form gebe, die Glaubenslehren darzulegen und die Christen in allen Pflichten der Frömmigkeit zu unterweisen.