Zweites Konzil von Konstantinopel — Anathemata 1.4

Kapitel 1 — Anathemata I–VII

Abschnitt 4. IV. Wenn jemand sagt, die Vereinigung des Wortes Gottes mit dem Menschen sei nur nach Gnade oder Wirksamkeit oder Würde oder Gleichheit der Ehre oder Autorität oder Beziehung oder Wirkung oder Macht oder nach Wohlgefallen geschehen, als ob Gott das Wort an dem Menschen Gefallen gefunden oder ihn gebilligt hätte, wie der Wahnsinnige Theodor sagt; oder dass die Vereinigung nach Namensähnlichkeit bestehe, kraft deren die Nestorianer das Wort Gottes Jesus und Christus nennen, den Menschen aber gesondert als Christus und als Sohn bezeichnen, also deutlich von zwei Personen reden und nur um der Ehre, der Würde und der Anbetung willen den Anschein einer Person und eines Christus erwecken: der sei mit dem Anathema belegt.