Kapitel 30 — Vom Herrenmahl
Abschnitt 2. In dieser Ordnung wird Christus nicht seinem Vater dargebracht, noch wird irgendein wirkliches Opfer für die Vergebung der Sünden der Lebenden oder Toten gebracht, sondern es ist nur ein Gedächtnis jenes einmaligen Opfers, das er durch sich selbst am Kreuz ein für alle Mal darbrachte; und eine geistliche Darbringung allen möglichen Lobes an Gott für dasselbe; so dass das päpstliche Messopfer, wie sie es nennen, höchst verabscheuenswürdig und eine Verunglimpfung des eigenen Opfers Christi ist, der alleinigen Versöhnung für alle Sünden der Erwählten.