Kapitel 32: Vom Zustand des Menschen nach dem Tod und von der Auferstehung der Toten
Abschnitt 1. Die Leiber der Menschen kehren nach dem Tod zum Staub zurück und sehen die Verwesung; aber ihre Seelen (die weder sterben noch schlafen), da sie eine unsterbliche Existenz haben, kehren sogleich zu Gott zurück, der sie gab. Die Seelen der Gerechten, dann in Heiligkeit vollendet, werden in die höchsten Himmel aufgenommen, wo sie das Angesicht Gottes in Licht und Herrlichkeit schauen und auf die volle Erlösung ihrer Leiber warten; und die Seelen der Gottlosen werden in die Hölle geworfen, wo sie in Qual und völliger Finsternis bleiben, aufbewahrt für das Gericht des großen Tages. Außer diesen beiden Orten für von ihren Leibern getrennte Seelen kennt die Schrift keinen.
Abschnitt 2. Am letzten Tag werden die, die lebend vorgefunden werden, nicht sterben, sondern verwandelt werden; und alle Toten werden mit denselben Leibern auferweckt werden, und keinen anderen, obgleich mit anderen Eigenschaften, die für immer wieder mit ihren Seelen vereinigt werden.
Abschnitt 3. Die Leiber der Ungerechten werden durch die Macht Christi zur Unehre auferweckt werden; die Leiber der Gerechten durch seinen Geist zur Ehre und seinem eigenen verherrlichten Leib gleichgestaltet werden.