Baptistisches Bekenntnis von 1689 17.1

Kapitel 17 — Von der Beharrlichkeit der Heiligen

Abschnitt 1. Diejenigen, die Gott in dem Geliebten angenommen, wirksam berufen und durch seinen Geist geheiligt und denen er den kostbaren Glauben seiner Erwählten gegeben hat, können weder gänzlich noch endgültig aus dem Stand der Gnade fallen, sondern werden gewiss darin bis ans Ende beharren und ewig errettet werden, da die Gaben und Berufungen Gottes unwiderruflich sind, weshalb er in ihnen weiterhin Glauben, Buße, Liebe, Freude, Hoffnung und alle Gnaden des Geistes zur Unsterblichkeit erzeugt und nährt; und obwohl viele Stürme und Fluten sich erheben und gegen sie schlagen, sollen sie sie doch nie von jenem Grund und Fels abzureißen vermögen, an den sie durch den Glauben befestigt sind; ungeachtet dessen, dass durch Unglauben und Versuchungen Satans der spürbare Anblick des Lichtes und der Liebe Gottes ihnen für eine Zeit verhüllt und verdunkelt werden kann, ist er doch immer derselbe, und sie werden gewiss durch die Kraft Gottes zur Errettung bewahrt, wo sie ihren erkauften Besitz genießen werden, da sie in seine Handflächen eingegraben sind und ihre Namen von Ewigkeit her in das Buch des Lebens geschrieben worden sind.